Dr. phil. Lisa Friederich, M.A.

In meiner Forschung beschäftige ich mich mit linguistischer Komplexität in der Spontansprache oder schriftlichen Sprachproduktion. Meine Untersuchungen konzentrieren sich auf sowohl gesunde Probanden als auch Gruppen von psychisch erkrankten Patienten. Zur Analyse der Sprachproben kann ich auf etablierte psycholinguistische Komplexitätsmaße (z.B. die „Ideendichte“) zurückgreifen. Außerdem kommen methodische Ansätze der Neurolinguistik zur Anwendung.

Von besonderem Interesse sind für mich: (1) Die Untersuchung neuronaler Korrelate sowie individueller kognitiver Einflussfaktoren (z.B. der Individuellen Alphafrequenz (IAF) im Ruhe-EEG) zur Verarbeitung sprachlicher Komplexität; (2) Anwenderorientierte Fragestellungen, die sich mit der Operationalisierung von linguistischer Komplexität auseinandersetzen; (3) Das diagnostische und prädiktive Potenzial sprachlicher Komplexität bei geringen psychischen Belastungen, aber auch neuropsychiatrischen Störungen wie Schizophrenie oder Depression.

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